„Altes Land" im Kleinformat

DBG-News , IGS Hamburg 2013 - 11/11

Wenn in 15 Monaten die Tore zur internationalen gartenschau hamburg (igs 2013) öffnen, erleben die Besucher nicht nur eine aufregende Tour durch internationale Hafenstädte, alle Kontinente und 80 Gärten. Am südlichsten Punkt des Areals wartet auf die Gäste aus der Metropolregion auch eine vertraute Welt: die Welt zuhause. Denn hier präsentieren sich auf 1,5 Hektar die fünf Kultur-landschaften unserer Region: das Obstanbaugebiet „Altes Land", das Naherholungsgebiet „Lüne-burger Heide", die „Vier- und Marschlande" mit Blumen- und Gemüsezucht, die „Knicklandschaf-ten" Schleswig-Holsteins mit ihren weiten Raps- und Getreidefeldern und das „Pinneberger Baum-schulland" mit seinen Bäumen und Rosenstöcken. Das „Alte Land" gibt jetzt mit ersten Obstbaum-pflanzungen den Startschuss für alle Initiativen aus der Metropolregion Hamburg.

Die Initiatoren des „Alten Lands" haben große Pläne. Im Parkteil der Kulturlandschaften auf der igs 2013 entsteht eine moderne Kirschanlage mit 20 Kirschbäumen, ein „Kirschdach", eine Apfelanlage mit rund 100 Bäumen, eine kleine Birnenallee, Pflaumen, Zwetschgen am Grabenrand. Dazu kommen eine Himbeeranlage und ein kleines Erdbeerfeld. Idee: die Vielfalt des mit Gräben durchzogenen größten zusammenhängenden Obstanbaugebietes Europas vorzustellen – wenn man so will – das „Alte Land" in Kleinformat.

Rolf Lühmann, Regionalmanager des „Alten Landes" im Projekt Lebendige Kulturlandschaften ist stolz über die große Beteiligung vieler Akteure aus der Region, freut sich jetzt schon auf Besucher aus Nah und Fern und sagt zum Ziel des Ausstellungsbeitrages: „Wir wollen einen Teil der Gartenschau zu einem attraktiven Darstellungs- und Aktionsraum der Hamburg umgebenden Kulturlandschaften machen. So entsteht für alle Sinne ein Ort zum Entdecken, Erleben und Genießen."

Die Idee, gemeinsam mit den umliegenden Regionen deren Vielfalt an Kultur und Natur auf die Garten-schau zu bringen, wurde gemeinsam von den igs-Machern mit der Metropolregion Hamburg entwickelt. Die Metropolregion Hamburg hat dieses 700.000 Euro-Vorhaben als Leitprojekt ausgewählt. Ihre Förder-fonds beteiligen sich daran mit fast 600.000 Euro. Die Kulturlandschaften erhalten so ein halbes Jahr lang die Chance, die Besonderheiten der Region einem internationalen Publikum darzustellen. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit den Landwirtschafts-, Handels-, Handwerks- und Tourismusverbän-den, Kommunen sowie Wirtschaftspartnern des Umlandes. Um die Vielfalt der Region darstellen und die Einbindung der verschiedenen Akteure vor Ort leisten zu können, werden wie im Alten Land profes-sionelle Regionalmanagements eingesetzt.

igs-Chef Heiner Baumgarten freut sich über das tolle Engagement aller Akteure: „Hamburg wird seit jeher stark geprägt durch seine umgebenden Kulturlandschaften. Hamburg ist wichtigster Absatzmarkt und Umschlageplatz für deren Produkte, während die Kulturlandschaften ihrerseits wichtige Naherho-lungsgebiete für die Hansestädter sind. Alle profitieren voreinander." 2

Das „Alte Land" und die anderen Kulturlandschaften auf der igs 2013 haben neben Pflanzungen aber noch viel mehr zu bieten. Rolf Lühmann: „Mit dazu passendem Marktgeschehen und vielen Bühnenver-anstaltungen wird es ein buntes Treiben im südlichen Bereich des zukünftigen igs Geländes geben." Das Besondere ist die direkte Kooperation verschiedener Regionen der Metropolregion über alle Grenzen hinweg.

Damit die Gartenschaugäste bei ihrem Besuch auch obsttragende Bäume sehen können, wurden bereits in Frühjahr 2011 Bäume in einer Obstanlage im „Alten Land" gepflanzt. Seitdem wurden sie gepflegt und sind kräftig gewachsen. Jetzt werden sie umgepflanzt, damit sie auch eine ertragsfähige Größe erreichen. Und es sind noch weitere Attraktionen sind dort geplant: ein Altländer Fachwerkhaus, eine Altländer Prunk-pforte und einen Altländer Bauergarten.

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