Bewerbung Erfurts für die BUGA 2021: Machbarkeitsstudie übergeben

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DBG-News – 09/11 

Die Landeshauptstadt Thüringens hat mit großem Enthusiasmus ihr Interesse an der Ausführung einer BUGA im Jahr 2021 bekundet. Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein hat die Machbarkeitsstudie in einem feierlichen Festakt im Rathausfestsaal  an die Vertreter der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH (DBG) übergeben. Sie ist eine der Entscheidungsgrundlagen für die Vergabe der Lizenz zur Durchführung einer Bundesgartenschau.

Erfurt, das auf eine fast 1270 Jahre alte Geschichte zurückblicken kann, präsentiert sich als sympathische und geschichtsreiche Landeshauptstadt Thüringens. Mit ihren über 200.000 Einwohnern ist sie Verkehrszentrum, Regierungssitz, Einkaufsstadt, Medien- und Wirtschaftsstandort, Universitäts- und Kongressstadt, Kulturstadt und Sportstadt. Die Stadt ist darüber hinaus ein beliebtes Reiseziel mit einem florierenden Städte- und Kulturtourismus. Bekannte Persönlichkeiten wie Martin Luther, die Musikerfamilie Bach oder Adam Ries sind eng mit der Stadtgeschichte verbunden. Wahrzeichen wie das Ensemble von Mariendom und Severikirche, die in Europa einmalige, durchgängig bebaute Krämerbrücke sowie die vielen Kirchen, Renaissance- und Fachwerkhäuser, die das Stadtbild von Erfurt prägen. Besucher charakterisieren die Stadt als gastfreundlich, kulturell-erlebnisreich, sympathisch und offen, so liest man in der eigens für die Bewerbung aufgestellten Website: www.bewerbung-bugaerfurt.de

Viele der Gäste sind schon jetzt auf den Spuren des Erfurter Gartenbaus unterwegs, der eine lange Tradition in der Thüringer Landeshauptstadt hat. Was im Mittelalter mit dem Waidanbau und -handel begann, zog sich durch die Geschichte Erfurts wie ein "grüner" Faden und brachte ihr den Beinamen Garten- oder Blumenstadt ein. Mit der Begründung des Erwerbsgartenbau durch den Erfurter Christian Reichart im 18 Jahrhundert konnte sich die Stadt zu einem Zentrum des Gartenbaus entwickeln. Im Jahr 1865 fand die erste internationale Gartenbauausstellung in Erfurt statt, und fortan wurde die Stadt mit vielen weiteren Ausstellungen über die Stadtgrenzen hinaus ihrem Ruf als Gartenstadt gerecht. Auch zahlreiche Erfurter Gartenbau- Unternehmen trugen dazu bei und machten sich einen Namen auf dem Weltmarkt. Noch heute versorgen Firmen wie N.L. Chrestensen Erfurter Samen- und Pflanzenzucht GmbH oder Kakteen-Haage Profi- und Hobbygärtner weltweit mit Saatgut und Pflanzen.

Ein Höhepunkt der Erfurter Gartenkultur ist der egapark Erfurt. Im Garten Thüringens findet man nicht nur die lebendige Gartenbautradition vor, die Erfurter und Touristen schätzen den egapark vor allem auch als Erholungsoase mitten in der Stadt. Vor genau 50 Jahren entstand der Garten- und Landschaftspark als Internationale Gartenbauausstellung (iga). Sie war das Pendant der sozialistischen Länder zur 1951 ins Leben gerufenen Bundesgartenschau bzw. den Internationalen Gartenausstellungen. Mit der Bewerbung der Stadt Erfurt um die BUGA 2021 schließt sich nun der Kreis im 50. Jahr des egaparks. In zehn Jahren könnte die BUGA nun an so traditionsreicher Stelle Station machen und ein neuer Höhepunkt in der Geschichte der Stadt und des egaparks werden.

<media 1273 _blank>»Hier erfahren Sie mehr über die Machbarkeitsstudie»</media>

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