BUGA ist Investition in die Zukunft Gartenschauen

DBG-News - 02/09

In Zeiten leerer Stadtkassen besitzt die Anlage und Unterhaltung städtischer Grünflächen in vielen Städten und Gemeinden nicht gerade die oberste Priorität. Viele Kommunen hoffen daher darauf, dass die Gelder aus dem Konjunkturpaket II bald fließen, damit zumindest ein Teil dieser Mittel für Stadtentwicklungsprojekte verwendet werden kann. Allein in Nordrhein-Westfalen sollen die Städte und Gemeinden rund 820 Millionen Euro für Infrastrukturmaßnahmen von der Landesregierung erhalten. Das ermöglicht den Kommunen, ihre Attraktivität zu steigern - was letztlich nicht nur für die Lebensqualität der Einwohner interessant ist, sondern in hohem Maße auch für Betriebe und Unternehmen einen wichtigen Standortfaktor bedeutet. Die Städte und Regionen, für die bereits feststeht, dass sie zu den Austragungsorten der nächsten Bundesgartenschauen zählen, sind auf die milliardenschwere staatliche Konjunkturspritze weniger angewiesen, denn sie haben schon vor Jahren die Weichen in Richtung grüne Stadtentwicklung gestellt.

BUGA – attraktiv und lukrativ

Die nächste Bundesgartenschau (BUGA) eröffnet am 23. April in der mecklenburg-vorpommerischen Landeshauptstadt Schwerin. Hier können die Besucher exemplarisch sehen, wie eine BUGA das Stadtbild positiv verändern kann. Der markante Punkt dieser Gartenschau ist das am Schweriner See gelegene Schloss. Als Teil der BUGA wurde das Schloss renoviert und ist nun wieder das Schmuckstück der Stadt. Rund um den Schweriner See sind die sieben BUGA-Gärten angelegt worden, so dass die Gartenschau in unmittelbarer Nähe zur Schweriner City stattfindet. Die Schweriner BUGA wird dadurch im wahrsten Sinne des Wortes ein ganz zentrales Ereignis für die Stadt sein. Neben den vielen Aspekten, die zur Steigerung der Wohlfühleffektes für Einwohner und Besucher der Stadt offenkundig sind, hat die Bundesgartenschau auch noch eine hohe wirtschaftliche Bedeutung. „Etwa 47 Prozent des Auftragsvolumens,“ so der Geschäftsführer der BUGA-GmbH, Jochen Sandner, „also fast 22 Millionen Euro, gehen an Firmen aus Schwerin und den angrenzenden Landkreisen. Weitere 30 Prozent, das entspricht etwa 14 Millionen Euro, fließen an Betriebe im restlichen Bundesland.“ Weiterhin erwartet das Hotel- und Gaststättengewerbe in Schwerin und Umgebung, dass die BUGA-Besucher während der Öffnungszeit von April bis Oktober rund 50 Millionen Euro ausgeben werden. Nicht nur in Zeiten der Finanzkrise ist das „warmer Regen“ für die Stadt und die Region. Lukrativ ist die BUGA aber nicht nur für Betriebe, Veranstalter und Stadt. Auch etliche Menschen, die bisher arbeitssuchend waren, haben durch die Gartenschau eine neue Anstellung gefunden. In enger Zusammenarbeit mit der örtlichen Arbeitsagentur hat der Hauptgastronom für das BUGA-Gelände bereits Anfang Februar die ersten 40 Arbeitsverträge unterzeichnet. Darüber hinaus bildet die Stadtmarketing Gesellschaft bis Mitte April noch 50 BUGA- und Stadtführer aus.

Nachhaltige Veränderung

Mit dem Ziel, den Wiederaufbau in der Nachkriegszeit zu forcieren, fand die erste Bundesgartenschau 1951 in Hannover statt. Mittlerweile ist wohl jedem Bürgermeister und seinen Stadtplanern von Schleswig-Holstein bis Bayern und von Nordrhein-Westfalen bis Brandenburg bekannt, dass eine BUGA ein sehr effizientes Mittel zur nachhaltigen Stadtentwicklung ist. Dabei sind es keineswegs immer nur die großen Städte, die sich um eine BUGA bewerben. Die Bundesgartenschau 2015 findet beispielsweise als Gemeinschaftsprojekt von vier brandenburgischen Gemeinden und einem Ort in Sachsen-Anhalt als die „BUGA Havelregion“ statt. Die entsprechenden Verträge dazu sollen nach der Kabinettsentscheidung am 10. März 2009 unterschrieben werden. Insgesamt kann sich die Deutsche Bundesgartenschaugesellschaft (DBG) in Bonn nicht über mangelndes Interesse an der Ausrichtung einer BUGA beklagen. Die Gartenschauen 2011 und 2013 sind bereits fest nach Koblenz respektive Hamburg vergeben und für 2019 steht bereits Heilbronn als Ausrichter fest. In Heilbronn soll sogar schon in diesem Jahr die BuGa-Gesellschaft gegründet werden. Offen ist allein noch der Austragungsort für die Internationale Gartenbauausstellung (IGA) 2017, für die das Bewerbungsverfahren am 13. März 2009 ausläuft.

Die BUGA ist bei den Kommunen also nach wie vor sehr beliebt. Was aber sollte eine interessierte Stadt beachten, bevor sie ihre Bewerbung abschickt? DBG-Geschäftsführer Matthias Schmauder: „Eine Bundesgartenschau muss auf jeden Fall für die Struktur- und Wirtschaftsförderung nutzbar sein. Die Planung sollte daher auch nicht nur die rund sieben Monate im Fokus haben, in denen die BUGA geöffnet ist. Nach der Schließung der Gartenschau geht es mit der Nachnutzung weiter - und das ist für eine BUGA immer ein ganz wichtiger Aspekt. Eine Bundesgartenschau will und muss nachhaltig verändern. Das dürfen die Bewerberstädte nie außer Acht lassen. Eine BUGA auszurichten, heißt eben immer auch, in die Zukunft der Stadt und der Bevölkerung zu investieren.“ Diese Nachhaltigkeit kann dabei so unterschiedlich sein wie die einzelnen BUGA-Konzepte selbst. Während zum Beispiel die beiden Kölner BUGAs von 1957 und 1971 den bei der Bevölkerung heute noch immer beliebten Rheinpark geschaffen haben, wurde mit der BUGA 2005 in München ein völlig neuer Stadtteil geboren: Die Messestadt Riem. So unterschiedlich jede Bundesgartenschau auch ist, eines haben sie alle gemeinsam: Die Menschen profitieren auf lange Sicht davon (DBGG).

Dortmund 1959

Der Dortmunder Westfalenpark wurde 1959 als BUGA angelegt und feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen.

Köln 1971

Eine grüne Oase in der Großstadt: Der Kölner Rheinpark. Vor zwei Jahren wurde das ehemalige BUGA-Gelände wegen hervorragender Nachnutzung von der DBG ausgezeichnet.

 

Archiv

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