BUGAs & Natur- und Denkmalschutz

DBG-News - 03/10

DBG lädt Grüne Branche zum Gespräch nach Koblenz ein

Unter dem Titel „Bundesgartenschauen und ihr Beitrag zum Natur- und Denkmalschutz“ lud die Deutsche Bundesgartenschau Gesellschaft am 15. April 2010 zu einem eintägigen Forum ins Kurfürstliche Schloss in Koblenz ein. Etwa 100 Teilnehmer aus der Grünen Branche waren dieser Einladung gefolgt und erlebten ein abwechslungsreiches Programm und eine konstruktive Diskussion.

Bewegung und Zauber

Seit mehr als einem halben Jahrhundert sind Bundesgartenschauen (BUGAs) alle zwei Jahre ein Besuchermagnet für die Liebhaber von Garten, Natur und schöner Landschaft. Für die Stadt oder Region, die sich um die BUGA beworben hat, ist eine Gartenschau aber viel mehr als nur eine monatelange Veranstaltung. Für sie ist die BUGA ein wichtiges Instrument der Stadtentwicklung und Landschaftsplanung, das weit über die Öffnung der eigentlichen Veranstaltung  hinaus wirkt. Bundesgartenschauen verändern nachhaltig. In diesem Sinne ist auch das Motto der BUGA 2011 in Koblenz ausgewählt: Koblenz verwandelt. Viele Stadtviertel oder Landschaften haben durch eine BUGA ein völlig neues und attraktives Erscheinungsbild erhalten. Jede Bundesgartenschau hat vor Ort so viel bewegt - und damit sind keineswegs nur die teils enormen Erdmassen gemeint - dass die Stadt oder Region tatsächlich „verwandelt“ wirkt. Sei es die Neue Landschaft der BUGA 2007 in Gera und Ronneburg, der Bereich rund um das Schweriner Schloss (2009), die neu entstandene Messe-Stadt Riem in München (2005) oder auch länger zurückliegend der Westfalenpark in Dortmund (1959 und 1991) und nicht zuletzt der Essener Gruga-Park (1965) – ohne BUGA könnten sich die Einwohner und Besucher dieser Städte nicht an diesen attraktiven Gebieten und Grünanlagen erfreuen.

Nachhaltigkeit und Schutz

Darüber, wie und was Bundesgartenschauen verändern und bewegen, haben sich am 15. April 2010 rund 100 Experten aus der Grünen Branche auf einem DBG-Forum in Koblenz informiert. Bereits in den Grußworten der Oberbürgermeister der letzten und der kommenden BUGA-Städte, Angelika Gramkow aus Schwerin und Dr. Eberhard Schulte-Wissermann aus Koblenz, sowie des rheinland-pfälzischen Innenministers Karl Peter Bruch, wurde deutlich, welche nachhaltig positiven Aspekte die BUGA hat bzw. welche Hoffnungen mit der Ausrichtung einer BUGA verknüpft werden. Hochkarätige Referenten, wie beispielsweise Heiner Baumgarten (Geschäftsführer IGS Hamburg 2013 und Vorsitzender des BUND Niedersachsen), Dr. Alfred Herberg (Bundesamt für Naturschutz) und Stephan Lenzen (RMP Landschaftsarchitekten) erläuterten den Teilnehmern die verschiedenen Aspekte von Gartenschauen, Landschaftsplanung und Naturschutz. Einen Aspekt, der im Zusammenhang mit Bundesgartenschauen erst bei genauem Hinsehen auffällt, hat Thomas Metz (Generaldirektion Kulturelles Erbe Rhld.-Pfalz) zum Thema seines Vortrages gemacht: Denkmalpflege und Denkmalschutz. Dabei ging es weniger um Naturdenkmale, wie etwa Jahrhunderte alte Bäume, sondern vielmehr um die steinernen Denkmale, wie zum Beispiel aktuell die Festung Ehrenbreitstein und das Koblenzer Schloss, die beide im Zuge der Vorbereitungen für die BUGA 2011 im neuen Glanz erscheinen.

Auszeichnung

Zum Abschluss der Veranstaltung stand die Verleihung des „Ehrenpreises der DBG für hervorragende nachhaltige Parknutzung“ auf dem Programm. Mit dieser Auszeichnung ehrt die DBG ehemalige BUGA-Städte, die sich langfristig für die Pflege und Erhaltung der ehemaligen BUGA-Anlagen einsetzen, um damit stadtnahe Erholungsräume für die Einwohner zu bieten. Wie schon bei der ersten Preisvergabe 2007 an den Kölner Rheinpark wurde der Preisträger auch in diesem Jahr bis zum letzten Moment geheim gehalten.

Quelle: DBG

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