Ein Riesenfensterrahmen am Haken
Es sind noch knapp sechs Wochen bis zur Eröffnung von Norddeutschlands größter und modernster Kletterhalle auf dem Gelände der internationalen gartenschau hamburg (igs 2013). Am 25. Februar 2012 kann der Kletterspaß in unmittelbarer Nähe zum S-Bahnhof Wilhelmsburg für Einsteiger und Profis beginnen. Dabei ist das Gebäude nicht nur das erste Null-CO2-Kletterzentrum Deutschlands, sondern lockt die Kletterfreudigen mit einem besonderen Highlight nach Hamburg auf die Elbinsel Wilhelmsburg: Die Westseite der Halle wird mit gebäudehohen Verglasungselementen versehen, die im Sommer komplett geöffnet werden können und im Winter durch die freie Sicht in den Park das Gefühl des Draußen-Kletterns vermitteln. In dieser Woche nun wird die Glasfassade für dieses einmalige Erlebnis installiert.
Vorsichtig hebt der Kran den 16 Meter hohen, 2,5 Meter breiten und 2,5 Tonnen schweren Fensterrahmen vom Boden in die Höhe, um ihn anschließend mit äußerster Präzision an den für ihn vorgesehenen Platz zu justieren. Insgesamt sechs Fensterrahmen im Großformat installiert die Firma Resch-Torsysteme GmbH aus Mecklenburg-Vorpommern in diesen Tagen auf der Westseite der Kletterhalle auf dem Gelände der igs 2013. In der ersten Bauphase werden die Rahmen – die aus Stahlhohlprofilen bestehen – eingebaut, anschließend erfolgt die Verglasung. Das Glas pro Flügel beträgt ebenfalls noch einmal weitere 2 Tonnen. Als letzte Maßnahme erfolgt dann die Montage des hydraulischen Antriebs, mit dem die Tore sich einzeln um die eigene Achse quer zur Außenfassade öffnen lassen. „Das ist in dieser Form einmalig in Deutschland“, weiß Christian Erenyi von der Nordwandhalle Betriebsgesellschaft mbH. Und nicht nur für die Kletterer ist das eine neue Erfahrung, auch die ausführende Baufirma ist ganz gespannt auf das Ergebnis!
Ein Gefühl von „Draußen klettern“
Während in der Vergangenheit ausschließlich in den Bergen und am Fels geklettert wurde, hat sich die „Kletterei“ in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt. Viele Kletterer haben sich zu „Indoor-Spezialisten“ entwickelt. Dieser Klientel, aber auch den Outdoor-Kletterern bietet die „Nordwandhalle“, deren Slogan „Klettern im Park“ lautet, eine Plattform für alle, die diese Trendsportart für sich entdeckt haben. Die Glasfassadenelemente vermitteln den Sportlern den Eindruck, draußen zu klettern. Hinzu kommt das natürliche Licht und die frische Luft. „Bedingt durch die Möglichkeit der Stoßlüftung ist ein rascher und energieeffizienter Luftaustausch und somit Magnesiaaustrag gewährleistet. Dadurch sparen wir im Sommer Energie für die Lüftungsanlage“, erklärt Christian Erenyi.
Aktuelle Fotos und weitere Informationen zum Download gibt es unter: www.igs-hamburg.de/pressefotos
Informationen zur Kletterhalle unter www.nordwandhalle.de
