Jubel in Koblenz: Seilbahn bleibt und Welterbestatus auch

DBG-News - 06/13

Überraschung in Phnom Penh bei der Unesco Weltkulturerbekommission: Die Seilbahn in Koblenz darf nun doch bis 2026 über den Rhein fahren – und der Welterbe-Status Oberes Mittelrheintal bleibt erhalten. So verkündete es Kulturstaatssekretär Walter Schumacher, der als Mitglied der Deutschen Delegation an der Sitzung teilgenommen und für die Seilbahn geworben hatte. „Wir haben in vielen Gesprächen  immer wieder betont, dass sich Welterbe-Status und Seilbahn nicht ausschließen.“

Die frohe Botschaft kam überraschend. Noch vor wenigen Tagen hatten viele Koblenzer befürchtet,  die Bahn, die zur Bundesgartenschau 2011  installiert worden war, müsse bis zum kommenden Jahr wieder abgebaut werden. So hatten es Stadt und Land ursprünglich mit der Unesco vereinbart, um den prestigeträchtigen Welterbe-Status des Oberen Mittelrheintals nicht zu gefährden. Auch der Internationale Rat für Denkmalpflege (Icomos), der die Unesco in Fragen des Denkmalschutzes berät, hatte dem Welterbe-Komitee vor wenigen Tagen empfohlen, einer Verlängerung der Betriebsdauer nicht zuzustimmen. Hauptkritikpunkt von Icomos: Die Bahn, vor allem aber ihre Talstation, die direkt an der historischen St.-Kastor-Basilika am Rhein gebaut worden war, zerstörten die Blickbeziehungen im Tal und seien mit dem Welterbestatus nicht vereinbar.

Dagegen mobilisierten in weniger als einer Woche die Freunde der Buga und die Dehoga eine Protestveranstaltung, zu der schließlich auch tausende Koblenzer auf die  Straße gingen – nachdem sich zusätzlich 100.000 zu einer Unterschrift für den Erhalt der Seilbahn bewegen ließen. Dieses Bürgerengagement ist mit der Buga entstanden und hat der Stadt ein einzigartiges Wir-Gefühl beschert, das einen enormen Zusammenhalt bewirkt.

Trotzdem hatten einige Ländervertreter in Phnom Penh Bedenken geäußert und vor allem darauf hingewiesen, dass der Abbau der Bahn bis 2014 mit der Unesco fest vereinbart gewesen sei. Doch die deutsche Delegation hielt argumentativ dagegen, dass der große Erfolg der Seilbahn damals noch nicht vorhersehbar gewesen sei.

Joachim Hofmann-Göttig, Koblenzer Oberbürgermeister, der äußerst skeptisch gewesen war, dass das Unesco-Komitee für die Seilbahn stimmen würde, ist begeistert: „Ich konnte es erst gar nicht glauben“, sagt er, „das ist eine außerordentlich freudige Überraschung für Koblenz.“ „Die Stimmung in der Stadt ist euphorisch. So etwas habe ich noch nie erlebt.“ Und für Andreas Bilo, Geschäftsführer der Koblenz Touristik ist das „eine sensationelle Nachricht für Koblenz, die Region Mittelrhein und auch für Rheinland-Pfalz. Die Vereinbarkeit von Welterbe und Seilbahn, die immer Basis unserer Argumentation war, hat sich durchgesetzt und wurde durch die UNESCO bestätigt. Langfristige Planbarkeit ist jetzt für alle Beteiligten gegeben. Die Koblenz-Touristik und ich persönlich sind sehr glücklich - mit dieser Klarheit der Entscheidung konnte keiner rechnen."

Jochen Sandner, Geschäftsführer der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH (DBG) freut sich ebenso wie Hanspeter Faas, der ehemalige Geschäftsführer der Buga 2011, der zur Zeit die nächste Buga in Heilbronn vorbereitet, über die Fortführung des wichtigsten Bindeglieds zwischen der „Kultur“- Festung Ehrenbreitstein und der Stadt Koblenz „Die Buga hat mit der Seilbahn Besuchern, und Bürgern Stadt UND Festung in eine neue Beziehung gesetzt und neu erschlossen. Wir freuen uns, das dieses tolle Transportmittel, das auch einen einmaligen Blick auf Teile des Weltkulturerbes Mittleres Oberrheintal zulässt, bis 2026 erhalten bleibt.“

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