Zurück zum Ursprung: Slawendorf Brandenburg an der Havel & die BUGA 2015

DBG-News , BUGA Havelregion 2015 - 09/12

Zurück zu den Wurzeln, zurück zum Ursprung, back to the Roots, Rückschritt kultivieren – nennen Sie es, wie Sie wollen. Wichtig ist nur eines – der Sprung aus der Jetztzeit muss schnell erfolgen und er muss von jedermann deutlich zu erkennen sein, um maximale Wirkung zu erzielen. Gestern Nachmittag war das bspw. so: Fünf Teammitglieder des BUGA-Zweckverbandes hatten einen Termin im Slawendorf Brandenburg an der Havel – und waren plötzlich nicht mehr im Hier und Jetzt unterwegs, sondern in der Zeit, in der noch die Slawen das Sagen hatten. Die Wirkung war enorm – die Dienstkleidung hätten sie am Liebsten abgelegt, um sogleich mit dem Lehmbau zu beginnen.

Grund der „Zeitreise“ war ein Treffen mit der BAS – Brandenburg an der Havel Arbeitsförderungs- und Strukturentwicklungsgesellschaft mbH – und hier im Speziellen mit dem Projektleiter des BAS-Projektes Ko.B.R.A. (Kompetenzzentrum für Beschäftigung, Regionalentwicklung und Arbeit) Frank Brekow sowie seinen Mitstreitern und Mitstreiterinnen aus dem Slawendorf. Das gemeinsame Treffen diente einerseits der Vorstellung des Slawendorfes Brandenburg an der Havel und andererseits der Überlegung, was zur BUGA 2015 Havelregion vonseiten beider Institutionen geleistet werden kann, um den 2015 zu Tausenden anreisenden Touristen die markante Örtlichkeit des Slawendorfes näher zu bringen.

Frank Bredow führte die BUGA-Mitarbeiter sachkundig durch das Dorf, gab Auskünfte zum Slawendasein im Mittelalter, zu den Veranstaltungen des Projektes und auch zu Übernachtungsmöglichkeiten in den einfachen Holzlehmbauten.„Das Slawendorf wird auf jeden Fall eine Rolle bei der BUGA 2015 spielen. Da bin ich mir, nachdem ich gesehen habe, was hier geschaffen wurde, sehr sicher“, so Erhard Skupch, der Geschäftsführer des BUGA-Zweckverbandes, während des Rundgangs. Dem konnte sich der BUGA-Veranstaltungsmanager Henry C. Brinker anschließen: „Die Bandbreite der Veranstaltungen, die das Slawendorf bietet, ist äußerst spannend und verdient eine ausführliche Betrachtung von unserer Seite. Das wird in den nächsten Monaten passieren.“

Das Slawendorf liegt in der Innenstadt der Stadt Brandenburg, hat eine Größe von 1,4 Hektar und ist mit einem Zugang zur Havel sowie zwei Booten ausgestattet. Dazu kommt, dass der Humboldthain nicht weit entfernt ist – der Humboldthain ist die grüne Wegeverbindung zwischen den BUGA-Ausstellungsflächen „Marienberg“ und „Johanniskirche“. „Die Touristen, die in der Stadt Brandenburg während der BUGA 2015 unterwegs sind, stolpern quasi fast automatisch über uns. Wir würden uns freuen, wenn wir die BUGA mit unseren Ideen und unserem schönen Mittelalter-Ambiente bereichern könnten“, sagte Frank Brekow zum Abschluss.

Die Gespräche mit der BAS bzw. den Betreibern des Slawendorfes Brandenburg an der Havel gehen in den nächsten Monaten weiter. Wir informieren Sie zeitnah.

Hintergrund:

Zwischen 568 und 800 wanderten verschiedene slawische Gruppen aus dem böhmischen Raum, aus dem polnischen Weichsel-Gebiet sowie aus dem Karpaten-Vorland in mindestens vier Wellen in das Havelland ein. Die eingewanderten Gruppen verschmolzen mit der hier ansässigen germanischen Bevölkerung und bildeten bis Ende des 8. Jahrhunderts den stabilen Stamm der Stodoranen, die von den Deutschen „Heveller“ genannt wurden. Das Slawendorf Brandenburg an der Havel ist das erste seiner Art im Land Brandenburg. Es entstand zwischen 2004 und 2010. Gemeinsam mit Archäologen, Historikern und Partnern aus Wirtschaft, Museen und Verwaltung errichtete die BAS Brandenburg an der Havel Arbeitsförderungs- und Strukturentwicklungsgesellschaft mbH den Nachbau der historischen Siedlung.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

Slawendorf-Brandenburg
Neuendorfer Str. 89 c
14770 Brandenburg an der Havel
Tel. 0 33 81. 20 87 40 23
www.slawendorf-brandenburg.de
brekow(at)bas-brandenburg.de

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