Berlin wird zum Schaufenster internationaler Gartenkunst und Landschaftsarchitektur

DBG-News IGA Berlin 2017 - 06/15


Berlin wird zum Schaufenster internationaler Gartenkunst und Landschaftsarchitektur

Für die IGA Berlin 2017 entwarfen die besten Landschaftsarchitekten aus allen fünf Kontinenten innovative Schaugärten, die zeitgenössische Ansätze der Gartenkunst im internationalen Vergleich widerspiegeln.

Zu diesem Anlass trafen sich in der IGA Geschäftsstelle in Marzahn-Hellersdorf Andreas Geisel, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Till Rehwaldt, Mitglied des Kuratoriums für die internationalen Gärten und Präsident des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla) sowie die Geschäftsführung der IGA Berlin 2017 GmbH.

Senator Andreas Geisel: „Die Städte leben von den Menschen, die sie gestalten. Ich freue mich, dass wir heute schon Gastgeber sein dürfen für Landschaftsarchitektinnen und -architekten aus der ganzen Welt, die ihre Ideen und Arbeiten in Berlin realisieren und diese Stadt ab 2017 auch mitprägen werden.“

Die in einem kuratierten Verfahren ausgewählten Landschaftsarchitektinnen und -architekten zählen zu den Besten ihres Fachs. Für die Präsentation ihrer Entwürfe reisten sie aus Australien, Brasilien, Chile, China, Frankreich, Großbritannien, Libanon, Südafrika und Thailand nach Berlin. Auch Botschafter und Vertreter der Botschaften besuchten aus diesem Anlass die IGA-Markthalle in Marzahn-Hellersdorf.

Christoph Schmidt: „Die bestehenden internationalen Gärten in den Gärten der Welt greifen auf tradierte Gartenarchitekturen zurück, die über Jahrhunderte entwickelt wurden. Im Dialog dazu entstehen nun Gartenbilder, die zeitgenössische internationale Tendenzen in der Gartenkunst aufzeigen."

Der kulturell und regional sehr unterschiedliche Hintergrund der Landschaftsarchitekten soll dabei in den Gärten ablesbar werden. So arbeitet beispielsweise der Beitrag von Teresa Moller aus Chile mit einer modernen Formensprache und verwendet dabei Steine aus dem südamerikanischen Land.
Tom Stuart-Smith, einer der renommiertesten britischen Landschaftsarchitekten, säte heute persönlich erste Stauden und Gräser für den von ihm entworfenen Garten an. Sein Garten lotet das Spannungsfeld wilden Wachstums und gelenkter Gestaltung aus. Das Interview mit ihm finden Sie hier.

Die internationalen Gartenkabinette werden einer der eindrucksvollen Anziehungspunkte auf der Internationalen Gartenausstellung sein. In den Gärten der Welt ab 2017 dauerhaft verortet, sind die neuen Gärten jeweils 380 Quadratmeter groß und über einen durchgehenden Weg miteinander verbunden. Durch mannshohe Hecken aus Hainbuchen werden die einzelnen Gärten in sich geschlossen sein, damit sich die Besuchenden konzentriert auf das jeweilige Gartenbild einlassen können

Zusätzlich wird an diesem Standort ein Garten entstehen, der von einem Künstler gestaltet wird: Martin Kaltwasser entwarf einen Los Angeles Garten, der sich kritisch mit der Verdrängung von Natur in Städten auseinandersetzt. Der international profilierte Künstler stellt dies durch eine detailgetreu nachgebaute kleine Garteninsel dar, die er anlässlich eines Arbeitsstipendiums in L.A. vor einer Shopping-Mall – umgeben von Asphalt und parkenden Fahrzeugen – fand.

Bis 2017 werden die Gärten der Welt in ihrer Flächengröße verdoppelt. Die Internationalen Gartenkabinette sind darin eingebettet. Die touristische Geländeerschließung und die Umsetzung des Masterplans für die Gärten der Welt werden aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW)" mit Bundes- und Landesmitteln finanziert und von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt kofinanziert.

Die Entwürfe für die neuen Gärten werden in einer Ausstellung gezeigt, die ab dem 15. Mai montags bis freitags (außer an Feiertagen) von 9 bis 17 Uhr in der IGA-Markthalle am Blumberger Damm 130 zu sehen sein werden. Der Eintritt ist kostenfrei.

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