Seit mehr als 60 Jahren verbessern wir nachhaltig die Lebens- und Standortqualität von Städten und Kommunen. Wir schaffen Oasen, Rückzugs- und Spielflächen im urbanen Raum. Dieser Erfolg macht uns stolz und spornt uns an.

Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft

BUGA Düsseldorf 1987

Der Blick aus der Vogelperspektive zeigt die Ausmaße des Bereichs „In den Gärten“.

Die Bundesgartenschau sollte den dichtbesiedelten Stadtteilen Wersten und Oberbilk in Düsseldorf eine neue grüne Lunge schenken. Auf einer Fläche von insgesamt 70 Hektar entstand hier durch die Erweiterung des bereits bestehenden Volksparks um zusätzliche Brachflächen der Südpark. Die Parkanlage setzt sich aus drei völlig unterschiedlich gestalteten Bereichen zusammen: Dem „Volksgarten”, „In den Gärten” und „Vor dem Deich”. Seit dem Ende der Bundesgartenschau ist der Besuch des landschaftlich abwechslungsreichen Südparks kostenlos. Damit ist ist die Stadt Düsseldorf ihrem damaligen Motto der Bundesgartenschau „Der Garten für uns alle” bis heute treu geblieben.

Nachhaltige Nebenwirkungen

Neben der Anlage des Parks brachte die BUGA eine Reihe weiterer positiver Effekte für die Stadt mit sich, wie die Neugestaltung des Hauptbahnhofs, den Bau der U-Bahn sowie den Baubeginn der südlichen Autobahnumgehung. Auch Investoren entdeckten die angrenzenden Areale des Südparks für sich: Neben dem Bau neuer Ein- und Mehrfamilienhäuser ließ sich auch eine große Versicherungsgesellschaft dort nieder und schuf mehr als 2.500 Arbeitsplätze.

Fotostrecke BUGA Düsseldorf 1987Plakat der BUGA Düsseldorf 1987f1Das BUGA-Gelände in Düsseldorf war in drei Bereiche gegliedert.f2Die Düssel erhielt ihr natürliches Bett zurück. Im Hintergrund sind die temporären Hallen mit der Philipshalle zu sehen.f3Harmonische Verbindung: Der Rosengarten mit Stauden.f4Zur Wahrung des ökologischen Gleichgewichts der neuen Gewässer wurden Muscheln ausgesetzt.f5Der „Arendsgarten“ wurde dem berühmten Wuppertaler Staudenzüchter gewidmet.f6Die Düsselteiche im Volksgarten.f7