Seit mehr als 60 Jahren verbessern wir nachhaltig die Lebens- und Standortqualität von Städten und Kommunen. Wir schaffen Oasen, Rückzugs- und Spielflächen im urbanen Raum. Dieser Erfolg macht uns stolz und spornt uns an.

Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft

BUGA Gera und Ronneburg 2007

Aus der Vogelperspektive wirken die Blumenbeete im Ronneburger Teil der BUGA wie überdimensionierte Strandlaken auf einer Liegewiese.

Mit den Städten Gera, Ronneburg sowie dem Landkreis Greiz gab es gleich drei Verantwortliche für die BUGA 2007. Die Vergabe einer Bundesgartenschau an eine Region anstatt eine einzelne Stadt war neu in der BUGA-Geschichte. Mit dem 30 Hektar großen Hofwiesenpark in Gera und der 60 Hektar umfassenden Neuen Landschaft Ronneburg wurden zwei sehr unterschiedliche Gelände gestaltet: Der Hofwiesenpark Gera präsentiert sich als grüne Oase in der Stadt, die zum Erholen und Flanieren inmitten verschwenderischer Pflanzenpracht einlädt. Im starken Kontrast dazu steht das BUGA-Gelände Neue Landschaft Ronneburg, in der früher Uranerz im Tagebau abgebaut wurde.

Grasbewachsenes Tal

Hier entstand ein völlig neue Landschaft, in der nur noch die streng geometrisch angelegten Lichtenberger Kanten an den ehemaligen Tagebau erinnern. Vom Ronneburger Balkon haben Besucher Ausblick über die neuangelegte weite Parkanlage. Um den rauen Charakter der Landschaft zu unterstreichen, pflanzten Gärtner Gräser und dazu passende Begleitpflanzen. Im Großen Arboretum wachsen 56 Baumarten und 131 Baumsorten. An die düstere und zerstörerische Vergangenheit erinnert hier heute außer einer Ausstellung ansonsten nichts mehr.

Fotostrecke BUGA Gera und Ronneburg 2007Plakat der BUGA Gera und Ronneburg 2007f1Die Neue Landschaft Ronneburg mit dem Blick auf die Erlebnisbrücke.f2Ein farbenfrohes Blütenmeer in Gera.f3Im Frühdunst leuchten die Begonien noch intensiver.f4Im wahrsten Sinne des Wortes: Blühende Landschaften.f5Farbliche Akzente mit Blüten und Kunst in Ronneburg.f6BUGA Gera und Ronneburg 2007f7BUGA Gera und Ronneburg 2007f8