Seit mehr als 60 Jahren verbessern wir nachhaltig die Lebens- und Standortqualität von Städten und Kommunen. Wir schaffen Oasen, Rückzugs- und Spielflächen im urbanen Raum. Dieser Erfolg macht uns stolz und spornt uns an.

Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft

IGA Hamburg 1973

Der Sievekingplatz – früher eine verkehrsreiche Kreuzung, seit der IGA 1963 eine grüne Oase in der Hansestadt.

Bei der dritten Hamburger IGA standen die bereits bei den beiden vorherigen IGAs gestalteten Grünflächen Planten un Blomen und die Wallanlagen im Mittelpunkt der Aktivitäten. Im Vorfeld der Schau mussten die Hamburger Stadtväter viel Kritik von der Bevölkerung einstecken. Doch nach der Eröffnung der Anlagen waren auch skeptische Hanseaten vom Konzept und dem neuen nun 3,5 km langen innerstädtischen Grünzug überzeugt.

Ein grünes Dach für die Straße

Besonders gut kam die Tieferlegung der Marseiller Straße an, die nun keinen störenden Einschnitt mehr zwischen Planten un Blomen und dem Botanischen Garten bildete. Eine breite Betonplatte diente als Fußgängerübergang zwischen beiden Grünanlagen. Unter dem Motto „Garten über der Straße” diente diese Brücke auch als Beispiel für die Begrünung von Dächern und Terrassen. Bei den internationalen Beiträgen begeisterten vor allem der Staudenbeitrag der Engländer, der schwedische Holzspielplatz sowie die Anlage einer toskanischen Landschaft durch die Italiener.

Fotostrecke IGA Hamburg 1973Plakat der IGA Hamburg 1973f1Der Lageplan macht die Dimensionen des Hamburger Grüngürtels deutlich.f2Die Hamburger haben sich mit der IGA 1973 dauerhaft für ihren innerstädtischen Grünzug begeistert.f3Für Kinder und Jugendliche bot die IGA 1973 vielfältige Spiel- und Betätigungsmöglichkeiten.f4Die vielbefahrene Marseiller Straße hat einen „grünen Deckel“ erhalten.f5Das Teehaus im Japanischen Garten der IGA 1973.f6