BUGA Gelsenkirchen 1997

Zielsetzung und Rahmen dieser Bundesgartenschau waren ungewöhnlich: Die Gelsenkirchener wollten ihre BUGA als Landschafts- und Gewerbepark präsentieren - auf dem Gelände eines ehemaligen Bergwerkes und einer stillgelegten Kokerei. Die stillgelegte Zeche Nordstern wurde so unter Einbeziehung der historischen Industriegebäude in den Nordstern-Park umgewandelt. Nach dem Beginn der teils spektakulären Arbeiten, wie der Montage der Doppelbogen-Brücke über den Rhein-Herne-Kanal, betrachteten die anfänglich skeptischen Gelsenkirchener die Gartenschau schnell als „ihre BUGA“.

Erholungsgebiet mit Mehrwert

Nach wie vor besitzt das ehemalige BUGA-Gelände einen hohen Freizeitwert für die Gelsenkirchener Bevölkerung und die Menschen im Umland. Darüber hinaus bescherte die BUGA der Ruhrgebietmetropole auch einen nachhaltigen positiven ökonomischen Effekt: In den ehemaligen Industrieanlagen etablierten sich verschiedene gastronomische Betriebe und Freizeitattraktionen. Ein Teil der Gebäude wird zudem als Büro vermietet. Dadurch wurden etwa 1.000 dauerhafte Arbeitsplätze geschaffen.

Fakten

BUGA Gelsenkirchen 1997
Gelände:

Nordsternpark

Dauer:

170 Tage vom
19. April bis 5. Oktober 1997

Fläche:

100 Hektar

Besucher:

1,6 Millionen

Heutige Nutzung:

teils intensiver, teils extensiver, offener Park