BUGA Hannover 1951

Die BUGA Hannover war die erste Bundesgartenschau überhaupt. Sie hatte einen symbolträchtigen Charakter: Sechs Jahre nach Kriegsende waren die Kriegsschäden in Deutschland noch allgegenwärtig, auch in Hannover. Die Bundesgartenschau sollte den Menschen im zerstörten Deutschland Mut zum Neuanfang machen. Der Wille zur positiven Veränderung im Nachkriegsdeutschland wurde zusätzlich durch eine Ausstellung unterstrichen, in der Kunstwerke von im Dritten Reiches verfolgten Künstlern gezeigt wurden.

Viele Pflanzarbeiten in kurzer Zeit

Die Arbeiten zur Anlage der BUGA begannen Ende 1950 auf dem Gelände des heutigen Stadtparks. In nur wenigen Monaten mussten beschädigte Bäume entfernt und neue Bäume gepflanzt werden. Gebäude und Mauern wurden restauriert, zahlreiche Blumen gepflanzt sowie Wege und Wasserflächen angelegt. Am 28. April 1951 eröffneten der erste Bundespräsident Theodor Heuss und seine Frau Elly Heuss-Knapp als Schirmherrin die bislang einzige BUGA in Niedersachsen.

Blumen auf den Trümmern – Audio-Beitrag

Das Bedürfnis nach einer schönen Umgebung, nach einem heilen Flecken Erde, unberührt von den Schrecken des Krieges führte zu der Idee einer Gartenausstellung. Am 28. April 1951 wurde die erste Bundesgartenschau in Hannover eröffnet.WDR 2 – Stichtag 28.04.2011 Ein Beitrag von Andrea Klasen.

Fakten

BUGA Hannover 1951
Gelände:

Stadthallengarten (heute Stadtpark)

Dauer:

187 Tage
vom 28. April bis zum 31. Oktober 1951

Fläche:

21 Hektar

Besucher:

1,6 Millionen

Heutige Nutzung:

intensiver, offener Park
Das Plakat der BUGA 1951 in Hannover ist als Nachdruck bei der DBG in Bonn für 20 Euro plus Porto und Versand noch erhältlich.