IGA Hamburg 1973

Bei der dritten Hamburger IGA standen die bereits bei den beiden vorherigen IGAs gestalteten Grünflächen Planten un Blomen und die Wallanlagen im Mittelpunkt der Aktivitäten. Im Vorfeld der Schau mussten die Hamburger Stadtväter viel Kritik von der Bevölkerung einstecken. Doch nach der Eröffnung der Anlagen waren auch skeptische Hanseaten vom Konzept und dem neuen nun 3,5 km langen innerstädtischen Grünzug überzeugt.

Ein grünes Dach für die Straße

Besonders gut kam die Tieferlegung der Marseiller Straße an, die nun keinen störenden Einschnitt mehr zwischen Planten un Blomen und dem Botanischen Garten bildete. Eine breite Betonplatte diente als Fußgängerübergang zwischen beiden Grünanlagen. Unter dem Motto „Garten über der Straße” diente diese Brücke auch als Beispiel für die Begrünung von Dächern und Terrassen. Bei den internationalen Beiträgen begeisterten vor allem der Staudenbeitrag der Engländer, der schwedische Holzspielplatz sowie die Anlage einer toskanischen Landschaft durch die Italiener.

Fakten

IGA Hamburg 1973
Gelände:

Planten un Blomen, Kleine und Große Wallanlagen

Dauer:

164 Tage vom
27. April bis 7. Oktober 1973

Fläche:

76 Hektar

Besucher:

5,9 Millionen

Heutige Nutzung:

intensiver, offener Park