IGA Stuttgart 1993

Im Rahmen der IGA verbanden Stuttgarts Stadtväter den denkmalgeschützten Rosensteinpark mit dem Killesberg über die Schlossgartenanlagen – den Schauplatz der beiden vorherigen BUGAs in der baden-württembergischen Landeshauptstadt. Der neugeschaffene Grünzug, das so genannte „Grüne U“, verbindet über Brücken und Stege die Schlossgartenanlagen, den Park der Villa Berg, den Rosensteinpark, die Wilhelma, den Leibfriedschen Garten, den Wartberg und den Höhenpark Killesberg zu einer großen zusammenhängenden Parklandschaft.

Frischluft für den Kessel

Der insgsamt acht Kilometer lange Grüngürtel zieht heute nicht nur Erholung und Ruhe suchende Spaziergänger an. Auch Radfahrer, Inline-Skater, Hundehalter und Familien mit Kindern nutzen gerne die breite Promenade zwischen der Stuttgarter Innenstadt, Bad Cannstatt und den Neckarvororten. Neben dem Erholungswert der zusammenhängenden Grünanlage ist besonders ihr klimatische Effekt wichtig: Aufgeheizte, verbrauchte Luft kann aus dem Stuttgarter Stadtzentrum abziehen und frische, unverbrauchte Luft nachströmen.  

Fakten

IGA Stuttgart 1993
Gelände:

„Grünes U“: Killesberg, Wartberg, Leibfriedscher Garten, Rosensteinpark

Dauer:

178 Tage vom
23. April bis 17. Oktober 1993

Fläche:

100 Hektar

Besucher:

7,3 Millionen

Heutige Nutzung:

öffentlicher Park mit intensiven und extensiven Bereichen