• Sieger "Danakil Klimazonenwelt"

Vision Petersberg für die Buga 2021

Im April 2021 - in gut fünf Jahren - öffnet in Erfurt die Bundesgartenschau ihre Pforten. Die Pläne für den Egapark und die Nördliche Gera-Aue sind bekannt, erste Arbeiten haben begonnen. Heute wurde das Konzept zur Entwicklung des Petersberges zum "Schaufenster Thüringen" vorgestellt.

Das vorliegende Konzept entstand im Rahmen von vier Werkstattrunden in der Zeit von September 2015 bis Februar 2016. "Uns war wichtig, dass das Konzept nicht auf einen Innenblick basiert, sondern ein Ergebnis eines möglichst breit angelegten Austausches ist", erläutert Oberbürgermeister Andreas Bausewein den Entstehungsprozess. Mitgewirkt aus der Stadt Erfurt haben das Amt für Stadtentwicklung und Stadtplanung, die Kulturdirektion, das Amt für Grundstücks- und Gebäudeverwaltung sowie die Tourismus und Marketing GmbH und die "BUGA Erfurt 2021"gGmbH.
Als externe Sachverständige/Partner nahmen an den Beratungen teil: die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie sowie die IBA Thüringen (Internationale Bauausstellung). "Die Bürger haben wir eng in die verschiedenen Phasen des Entstehens der jetzt vorliegenden Vision einbezogen", erklärt Buga-Geschäftsführerin Kathrin Weiß das Vorgehen.

"Ende 2014 gab es einen Workshop mit Vertretern der unterschiedlichen Interessengruppen für den Petersberg. Im Sommer 2015 fanden zwei öffentliche Veranstaltungen statt. Einmal wurde mit speziellen Interessengruppen für den Petersberg und einmal mit der Öffentlichkeit im Rahmen eines Buga-Dialogs diskutiert. Aus den Runden konnten die wir viele wertvolle Anregungen mitnehmen, die in die jetzt vorliegende Vision eingeflossen sind." Darüber gab es Gespräche mit den Aktiven auf dem Petersberg.

Entstanden ist eine Projektidee die fünf Teilbereiche umfasst, welche in den nächsten Wochen und Monaten weiter konkretisiert werden sollen:
- der Aufstieg
- die Peterskirche
- die architektonische und freiraumplanerische Gestaltung des Umfeldes der Gebäude
- die Defensionskaserne und das Kommandantenhaus
- eine neue "Erlebniswelt Thüringen" auf dem Petersberg

Die Maßnahmen auf dem Petersberg lassen sich wie folgt zusammenfassen:
Die Gesamtkosten in Höhe von 28.480.000 Euro werden durch Eigenmittel der Stadt Erfurt (4.142.500 Euro) sowie Landes- und Bundesmittel in Höhe von 24.337.500 Euro aufgebracht. Mit allen vorgenannten Maßnahmen kann der Petersberg als komplexes städtebauliches, touristisches und kulturelles Ensemble dauerhaft gesichert werden. "Der Freistaat bekennt sich zu den Plänen der Stadt Erfurt auf dem Petersberg. Das 'Schaufenster Thüringen' ist fester Bestandteil des Koalitionsvertrages. In einer interministeriellen Arbeitsgruppe arbeiten Stadt, Land und Bundesgartenschaugesellschaft eng zusammen", sagt Oberbürgermeister Andreas Bausewein.

Mehr Informationen....und die komplette Pressemitteilung.

Sieger für die „Danakil Klimazonenwelt“ steht fest

Zehn Stunden hat die Jury im Deutschen Gartenbaumuseum getagt, um 19 Uhr war es am 28.01.2016 soweit: Der Juryvorsitzende Dr. Claus Worschech öffnete den Umschlag mit dem Name des Siegers beim Wettbewerb um  die ‚Danakil Klimazonenwelt‘.

Dieses mehrteilige Gebäudeensemble soll zur BUGA Erfurt 2021 der neue Mittelpunkt des egaparks sein, und Thüringens größter Garten ist wiederum einer von drei Standorten für die Bundesgartenschau 2021. BUGA-Chefin Kathrin Weiß: „Das Danakil Klimazonenhaus soll aber nicht nur für den Zeitraum der BUGA errichtet werden, es bleibt allen Erfurtern und unseren Gästen im egapark auch nach dem Großereignis in gleicher Form erhalten.“ Der Gebäudekomplex entsteht im Mittelpunkt des egaparks, am Standpunkt der ehemaligen Zentralgaststätte. Auf einer Fläche von 5300 m² sollen ein 3300 m² großes Wüsten- und ein Urwaldhaus  sowie ein 2000 m² umfassender Wintergarten entstehen. „Für die Besucher wird so das Erlebnis zweier Klimazonen unter einem Dach ganz nah erlebbar“, beschreibt Kathrin Weiß das Vorhaben.

Ab voraussichtlich 2017 sollen die Bauarbeiten beginnen. „Wir rechnen mit der Fertigstellung pünktlich zum BUGA Start“, sagt die BUGA-Chefin. Was das Ensemble letztendlich kosten wird, ist abhängig von der genauen Umsetzung des ‚Danakil Klimazonenhauses‘, die Planungen dafür beginnen nach den Verhandlungen mit dem Preisträger. Kathrin Weiß: „Nach ersten Schätzungen gehen wir von 16  Millionen Euro aus, die genaue Summe kann sowohl leicht darunter, als auch leicht darüber liegen. Wichtig für uns ist, dass wir mehrere Vorkehrungen getroffen haben, damit die Summe nicht überschritten wird.“

Sechs Bewerber/Bewerbergemeinschaften, bestehend aus Planungsteams von Architekten, Land-schaftsplanern, Szenographen, u.a. waren am Start. Die Teilnehmer des Wettbewerbes kamen aus Berlin, Stuttgart, Zürich, London, Madrid, München und begannen im September 2015 mit den  Arbeiten an ihren Entwürfen. Im Gartenbaumuseum tagte am Donnerstag die Jury mit Vertretern verschiedener Bereiche: Architekten, Stadtplaner, Landschaftsarchitekten, Szenographen technischen Sachverständigen, Stadträten und egapark-Freunde. Die Aufgabe der elfköpfigen Jury: „Aus den eingereichten Arbeiten mussten die drei Projekte gefunden werden, die sich am besten in die Gesamtanlage einordnen unter besonderer Berücksichtigung des historischen Geländes und den modernen Besucheransprüchen an Information und Unterhaltung gerecht werden“, sagt Kathrin Weiß.

Kathrin Weiß: „Die Auswahl fiel uns sichtlich schwer. Jedes Projekt hatte seine Stärken, sein eigenes Gesicht. Am Ende gewann der Entwurf von Henchion Reuter Architekten aus Berlin. Baudezernent Alexander Hilge, Mitglied der Jury: „Der Siegerentwurf wirkt sehr ästhetisch und belebt das verlorene Herz des egaparks wieder.“

Peter Zaiß, Chef der Stadtwerke Erfurt Gruppe: „Wir freuen uns, dass uns die Stadt das Vertrauen geschenkt hat, die Bundesgartenschau auszurichten. Wir investieren viel, um dadurch Erfurt noch lebens- und liebenswerter zu machen. Das Danakil-Projekt auf dem Gelände unserer Stadtwerke-Tochter egapark ist ein Meilenstein für die BUGA 2021. Ich bin mir sicher, dass die Erfurter und ihre Gäste das Klimazonenhaus begeistert nutzen werden. Danakil macht Thüringens schönsten Garten noch attraktiver als er jetzt schon ist.“

Vorsitzender  Dr. Claus Worschech begründete die Entscheidung der Jury: „Insgesamt handelt es sich um einen realisierbaren, der Situation und Bedeutung des Ortes angemessenen entwurflichen Beitrag, der sich harmonisch und verträglich in die historisch gewachsene Gesamtanlage als neues Kapitel der Baugeschichte dieses Ortes einfügen wird. Insbesondere das Ausstellungskonzept weist hervorragende Konzepte auf und verspricht, die geforderte Attraktivitätssteigerung des egaparks  erreichen zu können.“

Hintergrund:

Mit nahezu  500.000 Besuchern jährlich ist der egapark eine der beliebtesten Freizeiteinrichtungen in Thüringen.  Zur Bundesgartenschau 2021 ist der 36 Hektar große Gartenpark das Kernstück der Ausstellungsflächen. Im Zentrum der Stadtwerke-Tochter egapark, am Standort der ehemaligen Zentralgaststätte und der heutigen Pflanzenschauhäuser, soll ein zusammenhängendes, neues Gebäudeensemble aus den Teilen  Wüstenhaus, Urwaldhaus und Wintergarten entstehen. Damit erhält der egapark wieder einen funktionellen Mittelpunkt, der die Erlebnisbereiche im oberen Geländeareal mit den Schaugärten im unteren Teil verbindet.  In den Pflanzenschauhäusern werden bereits jetzt exotische  Pflanzen und Tiere aus verschiedenen Vegetationszonen präsentiert. Dieses Angebot soll nun weiter ausgebaut werden. Mit dem Zusammenspiel von  innovativer Architektur   sowie  Ausstellungs- und Veranstaltungsangeboten kann der Bekanntheitsgrad des egapark über die Landesgrenzen hinaus gesteigert werden. Dies macht es möglich, neue Besuchergruppen für den egapark zu interessieren.

Die Idee der Danakil Klimazonenwelt im egapark wurde bereits 2013 erstmals  als mögliches Vorhaben für die Bundesgartenschau 2021 vorgestellt. In der anschließenden öffentlichen Diskussion wünschten sich die egapark-Besucher, dass bei der Neugestaltung die bekannte ehemalige  Rendezvous-Brücke als Gestaltungselement aufgegriffen und zeitgemäß für den Neubau interpretiert wird.

Wettbewerb

Die  Bekanntmachung des nichtoffenen interdisziplinären Wettbewerbs zum Vorhaben Danakil  wurde am 25. Juli 2015 im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht. Ziel war es, zur Projektidee Danakil innovative Entwürfe zu erhalten und einen Generalplaner für die Planungsleistungen in den Fachbereichen Objektplanung Gebäude und Innenräume, Freianlagen, Szenografie, Tragwerksplanung sowie Technische Ausrüstung zu ermitteln. Neun Bürogemeinschaften/ Bietergemeinschaften beteiligten sich. Betreut wurde der Wettbewerb vom Büro Schubert + Horst. Im Ergebnis der formalen und inhaltlichen Prüfung wurden durch ein Gremium am 04.09.2015 sechs Bürogemeinschaften/ Bietergemeinschaften ausgewählt, die alle Wettbewerbsanforderungen erfüllen.

Für alle Bewerber wurde am 14.10.2015 im egapark ein Rückfragekolloquium durchgeführt.  Ein Rundgang durch den egapark und zum vorgesehenen Standort der Danakil Klimazonenwelt bildete eine wichtige Grundlage für die Erarbeitung der Entwürfe und Wettbewerbsmodelle.

Finanzierung

Für die notwendige Investition sollen Fördermittel beantragt werden. Eine formlose Fördervoranfrage wurde am 30.08.2013 auf der Grundlage der Konzeptidee bei der Thüringer Aufbaubank gestellt, dort wurde das Antragsverfahren 2014 eröffnet.  Mit der Auslobung des interdisziplinären Wettbewerbs nach der Richtlinie für Planungswettbewerbe wurde  eine Voraussetzung für die Beantragung von Zuwendungen aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW)“ geschaffen.

Den Abschluss des Wettbewerbsverfahrens bildet das Verhandlungsgespräch mit den Wettbewerbssiegern Anfang März 2016. Anschließend kann nach vertiefender Planung der Fördermittelantrag für die „DANAKIL-Klimazonenwelt“, voraussichtlich nach dem ersten Halbjahr 2016, gestellt werden.

Energiesparmaßnahmen nach Maß – ein neues Ver- und Entsorgungskonzept für den egapark Erfurt

Fragen an Katharina Weiß, Geschäftsführung und Chris Lange, Betriebsleiter

Das moderne Konzept untersucht Wege und Möglichkeiten zur emissionsreduzierten Energienutzung – mit dem Ziel der maximalen Einsparung von C0²-ausstoßenden Energieträgern und dem möglichst umfassenden Einsatz von regenerativen Energien. Es gibt Teilkonzepte zu verschiedenen Themenfeldern im Park, zum Beispiel zur Integration der Brunnenanlagen, zur Umnutzung eines Mischwasserkanals  oder der effizienteren Parkbeleuchtung. Hier wird der Einsatz erneuerbarer Energien und der Kraft-Wärme-Kopplung in Verbindung mit einem Wärmenetz diskutiert. Auch Themen wie e-Mobilität oder der Einbezug von Flächen außerhalb des Parks wurden in Betracht gezogen. Dabei hat man den egapark als eine in sich funktionierende Einheit betrachtet und Optimierungsansätze immer im Gesamtkontext bewertet. Ein Konzept-Beispiel, dass Schule machen kann. Hier kommt ein Interview, das in Aufgaben, Anforderungen und Ziele einführt.
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Erste elf BUGA-Außenstandorte bestätigt

Jury wählt Partner in erster Runde aus

53 Bewerbungen von 33 Kommunen, Einrichtungen oder Vereinen sind vom 1. November 2014 bis zum 31. März 2015 in der ersten Bewerbungsphase für die Außenstandorte der Bundesgartenschau Erfurt 2021 eingegangen. Eine elfköpfige Jury unter Vorsitz des renommierten Tourismusexperten Dr. Christian Antz, Professor für Slow Tourism an der Fachhochschule Westküste, bewertete die Bewerbungen am 17. und 18. Juni 2015 und wählte 15 Vorhaben der künftigen Außenstandorte aus.

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Der egapark zwischen 1970 und 1980 im historischen Video 

Und hier geht es zum Film, der viel Zeitcolorit in der Anlage, der Pflanzenauswahl und sehr nett auch über die Besucher vermittelt.  
https://www.facebook.com/video.php?v=1521461874774578

Erfurt geht in die Detailplanung

Mit der Umgestaltung der nördlichen Gera-Aue beginnt im Sommer 2016 Erfurts größtes Stadtumbauvorhaben in diesem Jahrzehnt

Der Spatenstich zur BUGA 2021 wird voraussichtlich auf der Brachfläche der alten Kläranlage südlich der Radrennbahn und der Riethstraße erfolgen, kündigte Erfurts Chef-Stadtplaner Paul Börsch in einem Gespräch mit Ortsteilbürgermeistern an.

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Fakten

Fakten
Organisation

Bundesgartenschau Erfurt 2021

Gründung

28. November 2012

Sitz

Magdeburger Allee 34,
99086 Erfurt

Aufgabe

Der egapark und die angrenzenden Flächen, der Dendrologische Garten und der Dreienbrunnenpark/Luisenpark im Süden, sind die Schwerpunkte für die Präsentation der klassischen Gartenschauthemen im Rahmen der BUGA. Gärtnerische Präsentationen sind auch für den Petersberg und den Nordpark vorgesehen. Im Norden der Stadt werden der Nordpark und die Flächen der Geraaue entlang des Flusslaufs bis zum Kilianipark als Abschluss einbezogen.

Gelände

egapark, Petersberg, Dendrologischer Garten, Dreienbrunnenpark/Luisenpark, Geraaue, Kilianipark

Fläche

ca.  37 Hektar

Dauer der Gartenschau

23. April  -  17. Oktober 2021

Webseite

>> www.buga2021.de

Flotter Flitzer im BUGA-Design

Die BUGA Erfurt 2021 hat einen neuen Partner: Glinicke Erfurt unterstützt die BUGA 2021 mit einem VW Up!. Das weiße Auto im BUGA-Look wird vom Gartenschau - Team genutzt und bald überall im Stadtbild zu sehen sein. Bernd Friedrich, Geschäftsführer Glinicke Erfurt übergab das Auto im Beisein des Erfurter Oberbürgermeisters an Kathrin Weiß, Geschäftsführerin der BUGA Erfurt 2021 gGmbH.
Der BUGA-Flitzer wird von den Mitarbeiterinnen der BUGA g GmbH für Dienstfahrten genutzt und ist seit 8. Juli 2015 im Einsatz.

Chronik und Ausblick - so wächst eine BUGA

egapark Erfurt

Erfurter Garten- und Ausstellungs GmbH (ega)

Öffnungszeiten
Eintrittspreise

egapark Erfurt:
Gothaer Straße 38
99094 Erfurt
Telefon: 0361 564-3737
Telefax: 0361 564-3722
E-Mail: info(at)egapark-erfurt.de

>> zur Homepage des egaparks

Weiterführende Links

Wie jeder große Volkspark hat auch der egapark Freunde und Förderer.

Einblick in die Aktivitäten des Vereins gibt ihre Homepage:

www.egaparkfreunde.de

Und hier geht es zu den Freunden und Förderern der BUGA 2021 in Erfurt:

http://www.bugafreunde-erfurt.de

Medaillenkollektion zur BUGA Erfurt 2021

Einzigartig für Erfurt

Für die Bundesgartenschau 2021 legt die Erfurter Bank eine eigens geprägte Kollektion von fünf Medaillen auf, die in den Jahren 2013, 2015, 2017, 2019 und dem Jahr der Bundesgartenschau 2021 geprägt werden. Massives Feinsilber oder Kupfer versilbert – in diesen beiden Ausführungen sind die Medaillen erhältlich.Die Erfurter Bank spendet zehn Euro pro Medaille an den Förderverein „Freunde der Bundesgartenschau 2021 e.V.“ Auf der Vorderseite finden sich architektonisch und historisch bedeutsame Gebäude Erfurts kombiniert mit floralen Elementen, die ebenfalls in einem direkten Bezug zur Geschichte der Stadt stehen. Auf der Rückseite jeder Medaille ist das Signet der Bundesgartenschau Erfurt abgebildet. Außerdem symbolisiert die Domsilhouette hinter Grashalmen das Zusammenspiel historischer Architektur und der Geschichte des Gartenbaus in Erfurt. Die erste Medaille bildet das Collegium maius ab – Hauptgebäude der Alten Universität Erfurt. 1379 gegründet, ist die Universität die älteste Alma mater Deutschlands. Während der Studentenunruhen 1509/1510 wurde das Universitätsgebäude stark beschädigt. Das spätgotische Portal ziert seit dem Wiederaufbau 1513 das Gebäude. Der wohl berühmteste Student der Erfurter Universität war Martin Luther in der Zeit von 1501 bis 1505.
1945 wurde das Gebäude fast vollständig zerstört. Inzwischen ist das Collegium maius rekonstruiert und beheimatet die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland.
Als weiteres Motiv zeigt die Medaille die so genannte Lutherrose. Sie war das Siegel, das Martin Luther ab 1530 zur Signatur seiner Schriften verwendete. Als Vorbild diente das Löwen- und Papageien-Fenster der Augustinerkirche des Augustinerklosters, wo Martin Luther von 1505 bis 1512 als Mönch lebte. Das Siegel wurde 1530 im Auftrag des Prinzen und späteren Kurfürsten von Sachsen, Johann Friedrich des Großmütigen, für Luther erstellt. Luther betrachtete die Lutherrose als Ausdruck seiner Theologie. Noch heute ist sie ein Symbol der evangelischen Kirche.
Die Merkmale im Überblick:
• Einzigartige Motive
• Prägung in edlem Feinsilber bzw.
versilbertem Kupfer
• Beste Spiegelglanz-Qualität
• Streng limitierte Auflage der Silbermedaille

Deutsches Gartenbaumuseum Erfurt

Auf dem Gelände des egaparks befindet sich auch das Deutsche Gartenbaumuseum, das im Juni, Juli und August 2014 (als Sonder- ausstellung) florale Plakatkunst von Muche bis Staeck präsentiert.

http://www.gartenbaumuseum.de/

Wer auf den Spuren des Erfurter Gartenbaus wandeln möchte, hat hier die Gelegenheit, sich über die große Gartenbautradition der Stadt zu informieren:

http://www.erfurt-tourismus.de/home/erfurter-gartenbautradition/