Schon im Vorfeld den Ernstfall proben

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„Verantwortlichkeiten im Vorfeld klären“ lautete der Titel des Referates, das sich mit Christian Bodach, dem Leiter Touristische Infrastruktur der BUGA 2015 Havelregion anschloss. Sicherheit bei einer Open-Air-Veranstaltung beginnt bereits bei der Anreise der Besucher: Geschwindigkeitsreduzierungen, Ampeln oder Straßensperrungen - wie die richtige Ausschilderung vor Schaden bewahren kann, konnte man in diesem sehr praxisorientierten Beitrag erfahren. Sein Rat: Bereits bei der Planung der Investitionen sollten Kommunen frühzeitig an die Durchführung denken. Nachträgliche Maßnahmen sind meist recht teuer. Neben den Flucht- und Rettungswegen in den Gartenanlagen müssten auch Bestandsbauten, wie z.B. Aussichtstürme vor einer Veranstaltung auf die geplante Nutzung hin überprüft werden. Bestehende Gebäude, die z.B. als Blumenhalle genutzt werden sollen, erfordern u. U. die Begrenzung der Besucherzahl. Zählstellen im Eingangsbereich ermöglichen den Zulass zu stoppen, bevor Überlastung droht. Details sind wichtig: Abkantungen von Geländer, die Verkehrswegesicherung – auch von Treppen. Oder genug Sanitätsmaterial, Feuerlöscher und auch Defibrillatoren. Die Kontrolle der Anlagen durch den Chef vom Dienst und die Kommunikation aller Teams sind weitere Aspekte, die es während des Betriebes der Gartenschau sicher zu stellen gilt. Durch geeignete Maßnahmen lassen sich vorhandene Risiken weitgehend minimieren.

 

 >>HIER finden Sie die Präsentation von Christian Bodach