IGA Hamburg 1953

Für die erste Internationale Gartenbauaustellung in Deutschland wurde die als 'Planten un Blomen' bekannte Parkanlage in Hamburgs Zentrum ausgebaut und renoviert. Der Park erhielt eine neue Architektur mit geschwungenen Formen, die Leichtigkeit und Transparenz ausstrahlte und sich damit deutlich von der wuchtigen Monumentalarchitektur der dunklen jüngsten Vergangenheit abhob. Neben einem gläsernen Aussichtsturm, dem Philipsturm, wurde auch ein Tropenhaus neu errichtet.

Umfangreiche Sanierung von städtischem Grün

Auch außerhalb des eigentlichen IGA-Geländes, das heute an Messegelände und Congress Centrum angrenzt, wurden im Zuge der Gartenschau im gesamten Stadtgebiet umfangreiche Instandsetzungsmaßnahmen durchgeführt: Friedhöfe und Parks wurden wiederhergestellt, Kinderspielplätze überholt und Schulhöfe sowie Sportplätze erneuert. Mit einer Skulpturenausstellung zeitgenössischer Künstler aus dem In-und Ausland präsentierte sich Hamburg als moderne Großstadt des neuen Deutschlands.

Fakten

IGA Hamburg 1953
Gelände:

Planten un Blomen

Dauer:

165 Tage vom
30. April bis 11. Oktober 1953

Fläche:

35 Hektar

Besucher:

5,0 Millionen

Heutige Nutzung:

intensiver, offener Park